KEKSE | „compost cookies“ & die Frage, warum wir Kekse verschenken

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Jeder, wirklich jeder, der sie bei „Chef’s Table“ auf Netflix gesehen hat, ist ein klitzekleines bisschen verliebt in Christina Tosi. Ich habe selten jemanden gesehen, der mit so viel Leichtigkeit und Leidenschaft übers Backen, Kekse und Torten redet. Spätestens, wenn sie sagt: „It’s not always sunshine and rainbows, but within any given day in life, there should always be a moment where the weight of the world is just a little bit lighter on your shoulders.“ möchtest du in deinem Leben nichts anderes mehr tun als backen, cereal milk trinken und Cookies essen.

Ich habe die Folge tatsächlich mehr als einmal gesehen (sie macht auch mega gute Laune und könnte ich für den Rest meines Lebens nur mehr eine Serie schauen, wär es diese), mir die Bücher bestellt und eine Nachbackliste erstellt, die jeden Rahmen sprengt und den Beach Body der Kollegen in arge Bedrängnis bringt.

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Als allererstes hab mich rangewagt an die wohl schrägsten Cookies, die jemals in meiner Küche gebacken wurden – die compost cookies. Wenn Christina Toni sagt, die Kekse sind geil, dann glaube ich ihr das auch. Und im Augen-zu-und-durch-Prinzip hab ich einmal alles gekauft, was die Junk Food Abteilung im Supermarkt so hergibt. Salzbrezeln, Chips, Marshmallows, Karamellzuckerl, Schokodrops, Butterkekse…der Fantasie sind in diesem Fall wenig Grenzen gesetzt. Ok, die Cookies sind optisch keine Sensation, aber sie schmecken fantastisch (und viel besser, als man meinen würde, wenn man die Zutatenliste anschaut oder den Namen hört) – und ich hab sie verschenkt, auch im Augen-zu-und-durch-Prinzip. Ganz casual Kekse mit Chips und Schokolade verschenken – kann ich. Auf die Gefahr hin, dass die Cookies gar nicht gehen und mein Ruf als Zuckerbäckerin ganz schön in Verruf gerät.

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Aber warum überhaupt Kekse verschenken? Weil ich das tue, wenn ich jemanden mag – dann kriegen die Kekse (manchmal auch Cupcakes. Oder ein Törtchen zum Geburtstag.) Für den einen Moment „where the weight of the world is just a little bit lighter on your shoulders“, weil sie Freude bringen und gute Laune machen. Und es schön ist, wenn man daran beteiligt ist, jemandes Tag ein klitzekleines bisschen süßer zu machen – mit Keksen. Oder Cupcakes. Oder Kuchen. Weil selbst gebackener Süßkram mit das Persönlichste ist, das man verschenken kann. Und ihr? Was verschenkt ihr an die Menschen, die ihr mögt?

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Für ca. 20 compost cookies braucht ihr:

ein Backblech, mit Backpapier belegt – falls ihr keine Cup-Maße habt, findet ihr hier eine Umrechnungstabelle 

230g weiche Butter
2/3 cup braunen Zucker
1 cup Zucker
2 EL Glukosesirup
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt
1 1/3 cups Mehl
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1/4 TL Salz
100g backstabile Schokodrops
1/2 cup Weichkaramellen, grob gehackt
50g kleine Marshmallows
1/3 cup Haferflocken
1/2 cup gemahlene Vollkorn-Butterkekse
1 1/2 TL gemahlenen Kaffee (kein löslicher!)
2 cups Chips
1 cup Salzbrezeln

1. Butter, Glukose, braunen und normale Zucker ca. 2-3 Minuten mit dem Handmixer cremig rühren.
2. Ei und Vanille dazugeben und weitere 7-8 Minuten verrühren.
3. Mehl, Backpulver, Natron und Salz dazugeben und max. 1 Minute unterrühren.
4. Zum Schluß Chips, Salzbrezeln, Kaffee, Karamellen, Butterkeksbrösel, Marshmallows, Haferflocken und Schokodrops unterrühren. Nicht zu lange, wir wollen noch Stücke der Chips und Brezeln sehen.
5. 20 gleich große Kugeln formen und in den Kühlschrank stellen (am besten über Nacht).
6. Backrohr auf 190°C vorheizen.
7. 6 Teigkugeln auf das Blech setzen (direkt aus dem Kühlschrank) und ca. 18 Minuten backen. Mit dem restlichen Teig gleich verfahren.
8. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Rezept adaptiert von Christina Tosi, Momofuku Milk Bar

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Habt den weltallerschönsten Sonntag, mit jeder Menge feinem Kuchen und den tollsten Menschen – und lasst eure Mama hochleben <3

P.S.: Ihr habt Bock auf mehr Cookies? Dann hab ich hier was für euch!

Schoko Cookie aus der Pfanne-18
Schoko-Cookie aus der Pfanne

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„die schmecken wie Oreos, nur besser“ Kekse

Polsterzipf mit MarmeladefüllungPolsterzipf mit Marmeladefüllung

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5 Kommentare zu „KEKSE | „compost cookies“ & die Frage, warum wir Kekse verschenken

  1. die compost cookies könntest du mir auch ohne probleme schenken – ich würde mich freuen! was für eine krasse mischung, die werde ich auf jeden fall ausprobieren und ebenfalls verschenken (vielleicht an die liebste kleine freundin, wenn sie ihren neunten geburtstag feiert). <3

  2. Genau so mache ich das auch immer – wenn ich jemandem eine Freude machen will, backe ich Kekse für ihn 🙂 Ich hoffe jedenfalls immer, dass die Beschenkten sich freuen, ich würde mich über ein schönes Glas mit selbstgemachten Keksen riesig freuen – bekomme aber nie eins, wahrscheinlich weil alle wissen, dass ich selbst ständig backe 😀
    Die Compost Cookies klingen super lecker, die werde ich bestimmt mal ausprobieren!

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