1000 und eine Nacht: Pistazien Rosenwasser Whoopie Pies

Pistazien Rosenwasser Whoopie Pies
Ich gestehe, ich liebe den Duft und Geschmack von Rosen. Deshalb habe ich bei meiner letzten Londonreise gleich mehrere Flaschen Rosenwasser erstanden und mit nachhause gebracht. Es schmeckt ein bisschen herb, ein bisschen süß, ein bisschen vanillig und wunderbar heimelig. Wer braucht schon Schokolade, wenn man auch Rosenwasser haben kann?

Pistazien Rosenwasser Whoopie Pies
Habt ihr gewusst, dass bis zum 19. Jahrhundert Rosenwasser weit verbreitet war und die Nummer eins Zutat zum aromatisieren von Backwaren war? Rosenwasser wurde dann durch Vanille abgelöst, sagt Wikipedia, und hat sich bis heute durchgesetzt. Schade eigentlich…

Pistazien Rosenwasser Whoopie Pies

In der indischen Küche – der ich ja doch sehr zugetan bin – wird Rosenwasser häufig verwendet und man kann damit Lassis oder auch Milchreis aromatisieren. Oder Marshmallows. Oder Pflaumenkompott. Oder Cookies. Oder man stellt ein fabelhaftes Rosenwasser Panna Cotta her. Schier unendliche Möglichkeiten, die ausprobiert werden wollen.

Pistazien Rosenwasser Whoopie Pies
Bevor ich mich aber auf das nächste Rosenwasser-Rezept, das schon in den Startlöchern steht, stürze, gibt’s heute das Rezept für wunderhübsch-rosarote Rosenwasser Whoopie Pies. Sie lassen jedes Mädchenherz höher schlagen und und uns an „Sex and the City 2“ oder die Märchen aus „1000 und eine Nacht“ denken. Und Jane Austen hätte sich beim Nachmittagstee sicher auch darüber gefreut.

Pistazien Rosenwasser Whoopie Pies
Für ca. 14 Pistazien-Rosenwasser Whoopie Pies braucht ihr (Rezept adaptiert von „Cake Days„):

1 Ei
120g Zucker
125g Joghurt
25ml Milch
1/2 TL gemahlene Vanille
75g Butter, geschmolzen
275g Mehl
1/4 TL Backpulver
3/4 TL Natron
60g gemahlene Pistazien

1. Ei, Zucker und Vanille mit dem Handmixer hellschaumig rühren.
2. Joghurt und Milch dazugeben. Dann die geschmolzene Butter unterrühren.
3. Mehl, Backpulver, Natron und Pistazien dazugeben und verrühren, bis ein gleichmäßiger Teig enstanden ist.
4. Ca. 20-30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
5. Backrohr auf 170°C vorheizen.
6. Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Eisportionierer gleichmäßige Teighäufchen auf’s Blech setzen. Genügend Abstand lassen, sie gehen noch auf.
7. Ca. 10-12 Minuten backen, dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Für die Rosenwasser-Füllung braucht ihr:

250g Staubzucker
160g weiche Butter
1/2-2 EL Rosenwasser (vorsichtig dosieren)
50ml Milch
etw. rote Lebensmittelfarbe, nach Bedarf

1. Butter mit dem Handmixer verrühren.
2. Milch, Zucker und Lebensmittelfarbe dazugeben, bis eine glatte Masse entstanden ist.
3. Etwas Rosenwasser dazugeben und 3 Minuten fluffig aufschlagen.
4. In einen Spritzbeutel füllen und auf eine Hälfte der Whoopie Pies spritzen, dann die zweite Hälfte darauf setzen.

Banoffee Whoopie Pies

Banoffee Whoopie Pies

Weihnachten kommt ja jedes Jahr früher, hab ich den Eindruck. Ich kaufe zwar Mitte August keine Lebkuchen, aber trotzdem setzt auch bei mir mit den ersten Weihnachtssachen die Vorfreude ein. Dann wird gepinnt und geplant was das Zeug hält. Überlegt, wer einen Adventkalender bekommt und wie er aussehen soll. Adventkranz basteln oder doch kaufen? Noch ein Weihnachtsbackbuch zulegen oder reichen die 20, die ich schon habe? Gestern hab ich auch das erste Weihnachtslied gehört und mich schon wie verrückt auf Weihnachten gefreut. Und weil Karamell so schön zu Weihnachten passt, gibt’s für euch heute Banoffee Whoopie Pies mit viiiiiel Karamell.

Banoffee Whoopie Pies

Für 10 Whoopie Pies braucht ihr (Rezept adaptiert von „Cake Days„):

Backblech ausgelegt mit Backpapier

1 Ei
120g Zucker
125g Joghurt
25ml Milch
1 TL Vanillezucker
75g Butter, geschmolzen
275g Mehl
3/4 TL Natron
1/4 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
2 braune Bananen

1. Ei, Zucker und Vanillezucker mit dem Handmixer hellschaumig rühren.
2. Milch und Joghurt vorsichtig einrühren.
3. Dann die geschmolzene Butter dazugeben.
4. Dann Mehl, Natron, Backpulver und Zimt einrühren.
5. Bananen mit einer Gabel zerdrücken und ebenfalls einrühren.
6. Den Teig ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
7. Backrohr auf 170°C vorheizen.
8. Mit einem Eisportionierer ca. 8 Häufchen vom Teig auf das Blech setzen und in der Mitte des Ofens ca. 10-12 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
9. Mit dem restlichen Teig wiederholen.

Für die Füllung:

1 Banane, in dünne Scheiben geschnitten
Karamellsoße (ich nehme die von Bonne Maman) nach Belieben
80g weiche Butter
1 TL Vanillezucker
20ml Milch
250g Staubzucker

1. Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Handmixer verrühren, langsam die Milch dazugeben. Ca. 3 Minuten fluffig aufschlagen.
2. Ca. einen gehäuften TL Creme auf einer Whoopie Pie Hälfte verteilen, 2 Bananenscheiben darauflegen und mit Karamellsoße bedecken. Zweite Hälfte aufsetzen.
3. Dünne Karamellfäden über die Whoopie Pies laufen lassen.

Karottenkuchen Whoopie Pies & Geschenksanhänger zum Ausdrucken

Carrot Cake Whoopie Pies Karottenkuchen
Manche sagen dazu Gemüsekuchen. Oder „Iiiiiih, das ess‘ ich nicht!“, wenn’s um Karottenkuchen geht. Dabei schmeckt der gar nich iiiiiih oder gemüsig, sondern einfach nur schön saftig. Karotten verstecken lautet hier also die Devise. Meine Oma findet Karottenkuchen ganz wunderbar, wenn sie nicht weiß, dass er welche enthält 😉

Außerdem muss ich immer an „carrot cake, carrot cake, have ye any nuts?“ aus Little Britain denken, wenn’s irgendwo Karottenkuchen gibt und lach mich halb krumm, obwohl ich Little Britain eigentlich gar nicht mag. Video gibt’s hier!

Und weil heute so ein schöner Tag war, gibt’s – nur für euch – auch noch homemade Geschenksanhänger zum Runterladen, Ausdrucken und Verschenken.

Geschenksanhänger

 

 

 

Und für 10-15 Whoopie Pies („The carrot cake contains no nuts“) braucht ihr (Rezept adaptiert von Cake Days):

1 Backblech mit Backpapier belegt

1 Ei
120g Zucker
125g Joghurt
25ml Milch
1 TL Vanillezucker
75g Butter, geschmolzen
275g Mehl
1/2 TL Zimt
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/4 TL Muskat
1/4 TL Backpulver
3/4 TL Natron
1/4 TL Salz
100g Karotten, fein gerieben

1. Geriebenen Karotten mit den Händen fest ausdrücken.
2. Ei, Zucker und Vanillezucker mit dem Handmixer schaumig rühren.
3. Anschließend Joghurt, Milch und Butter unterrühren.
4. Restliche Zutaten unterrühren.
5. Masse für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
6. Backrohr auf 170°C vorheizen.
7. Nach der Küphlphase mit einem ice cream scoop Häufchen auf’s Backblech setzen (ca. 2 Zentimeter Abstand lassen) und 10-12 Minuten backen.
8. Wiederholen, bis der Teig aufgeraucht ist.
9. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und die Füllung zubereiten (siehe unten).

Carrot Cake Whoopie Pies Karottenkuchen

Für die Cream Cheese Füllung:

200g Staubzucker
1 TL Vanillezucker
40g weiche Butter
80g Frischkäse

1. Butter und Frischkäse mit dem Handmixer cremig rühren:
2. Zucker und Vanillezucker nach und nach unterrühren.
3. Mit einem Löffel oder eine Spritztüte die Fülllung auf jeweils einer Whoopie-Hälfte verteilen und 2. Hälfte aufdrücken.
4. Mit Staubzucker bestreuen.

Von {Vanille Kardamom Whoopie Pies mit Marshmallow Creme} und Pfundskerlen

Vanille Kardamom Whoopie Pies Marshmallow Creme

Normalerweise hab ich’s ja nicht so mit Machos. Aber ich muss gestehen, ich steh‘ total auf Mick Brisgau („Der letzte Bulle“). Trotz seiner etwas…äh…zweifelhaften Ansichten („Mag sein, dass Sie intelligenter sind als die meisten Männer, aber davon wird die Küche auch nicht sauber, Herzchen.“) finde ich ihn großartig. H – A – doppel M – E – R, Hammer yeah um es mal in den Worten von Culcha Candela auszudrücken. Und dazu auch noch diese 80er Jahre Musik…find ich super!
Jeden Montag, püntklich um 20.15 Uhr, sitze ich also vor dem Fernseher, damit ich jaaa nicht den Vorspann der Serie verpasse 😉 Der ist nämlich das Beste überhaupt. Pünktlich um 20.17 Uhr, wenn der Vorspann dann endlich läuft, sitz‘ ich da und grinse wie bekloppt. Und mal ehrlich, man kann da ja gar nicht anders als grinsen 😀 Und damit ihr wisst, wovon ich rede, hier der Grinsen-verursachende-Vorspann:

Und meine Whoopie Pies passen da genau dazu. Sie sind keine rosaroten Mädchenträume mit Zuckerperlen und Fondantblümchen. Sie sind auch nicht klein und putzig. Vielmehr sind sie Pfundskerle, so wie Mick Brisgau. Und das ist auch gar nicht schlecht, vor allem weil sie H – A – doppel M – E – R, Hammer yeah (um nochmals das Zitat von Culcha Candela zu bemühen) schmecken. Zumindest, wenn man meinen Arbeitskollegen und Nachbarn glauben schenken darf.
Und der Marshmallow Fluff in der Füllung ist auf alle Fälle probierenswert. Falls ihr keinen bekommt, einfach mit Vanille-Buttercreme oder Cream Cheese Frosting füllen.

Überzeugt euch selbst, hier ist das Rezept für ~10 pfundskerlige Vanille Kardamom Whoopie Pies (Rezept in Anlehnung an die Hummingbird Bakery – Süße Sünden):

1 Ei
110g Staubzucker
125g Joghurt
25ml Milch
1 TL Vanillezucker
75g Butter, geschmolzen
3/4 TL Natron
1/4 TL Backpulver
275g Mehl
1/2 TL gemahlener Kardamom

1. Zucker, Vanillezucker und Ei in einer Schüssel mit dem Handmixer gut verrühren, bis eine helle, fluffige Masse entstanden ist.
2. Joghurt und Milch dazugeben (Vorsicht, es spritzt!), dann die geschmolzene Butter einrühren.
3. Mehl, Backpulver, Natron und Kardamom einrühren.
4. Schüssel für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
5. Backofen auf 170°C vorheizen.
6. Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Eisportionierer (meiner hat 4.5cm Durchmesser) 10 Teighäufchen mit ca 2 cm Abstand auf’s Blech setzen.
7. 8-10 Minuten backen, anschließend auf dem Gitterrost abkühlen lassen.
8. Mit dem Rest des Teiges wiederholen.

Für die Füllung braucht ihr (ich hab das Originalrezept halbiert und es war trotzdem viiiiel Füllung):

85g weiche Butter
1/8 TL gemahlener Kardamom
140g Staubzucker
110g (1/2 Glas) Marshmallow Fluff

1. Butter in einer Schüssel mit dem Handmixer cremig rühren.
2. Zucker und Kardamom vorsichtig einrühren, bis eine cremige Masse entstanden ist.
3. Marshmallow Fluff einrühren und ca. 3 Minuten mixen.
4. Mit einem Messer auf der Hälfte der Whoopie Pie Hälften verteilen (nicht bis zum Rand verteilen). Zweite Hälfte vorsichtig andrücken und mit Staubzucker bestreuen.