Rezept für einen saftigen, italienischen Haselnusskuchen (glutenfrei)

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Das ist er also, der italienische Haselnusskuchen, an den ich beim Tippen des letzten Beitrages spontan denken musste. Die Haselnussvorräte waren des vorherigen Haselnussgebäcks ja immer noch recht ergiebig und die Motivation am Sonntag Abend sehr hoch, da konnte ich nicht widerstehen. Und habe im Handumdrehen noch schnell diesen Kuchen ins Rohr geschoben. Und es hat sich ausgezahlt, und zwar so richtig – so saftig, haselnussig, herrlich gut! Hach, ich könnt schon wieder…

Meine Testesser haben den Haselnusskuchen geliebt. Wirklich GELIEBT! Und gleich für Geburtstage, Meetings und sonstige Festivitäten eine Wiederholung gefordert. Trotz des ominösen Namens ist der Haselnusskuchen nämlich nicht aufdringlich nussig – eher so gerade richtig. Und ich glaube, das das liegt am Zimt. Den schmeckt man nämlich nicht raus, dafür macht er den Kuchen offenbar ganz besonders gut.

Und was ich euch wirklich sehr ans Herz lege: nehmt auch für dieses Rezept geröstete, gehäutete Haselnusskerne – keine ungerösteten, geriebenen aus dem Packerl. Das macht tatsächlich einen großen Unterschied – und das müsst ihr in diesem Fall nicht testen. Warum nur eine ok-en Haselnusskuchen machen, wenn ihr den verdammt besten Haselnusskuchen aller Zeiten machen könnt? Genau das ist er nämlich – und dabei bin ich nicht mal ein besonders großer Haselnussfan. Probiert ihn unbedingt aus – ihr werdet ihn richtig gern mögen, ich versprech’s euch!

Für den verdammt besten Haselnusskuchen aller Zeiten braucht ihr:

eine Springform mit 20cm Durchmesser, Boden mit Backpapier ausgelegt, der Rand befettet

5 Eier, Größe L, Bio oder Freiland
175g Kristallzucker
eine Prise Salz
1 Pkg. Vanillezucker
200g Haselnusskerne, geröstet und gehäutet (ich habe diese hier verwendet)
100g Butter, sehr weich, aber nicht geschmolzen
1 TL Backpulver
1 TL Zimt

  1. Backrohr auf 170°C vorheizen.
  2. Haselnusskerne mahlen und in eine Schüssel geben. Backpulver, Zimt und Butter dazugeben und mit einer Gabel gut verrühren.
  3. Eier trennen. Eidotter, Vanillezucker und Zucker in eine Rührschüssel füllen und 8 Minuten auf höchster Stufe sehr, sehr schaumig rühren.
  4. Eiweiß mit dem Salz mit dem Handmixer steif schlagen.
  5. Die Haselnussmischung zur Dottermasse geben und gut verrühren. Dann das Eiweiß mit einer Teigkarte unterheben.
  6. Teig in die Form füllen und auf der zweiten Schiene von unten ca. 50 Minuten goldbraun backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!
  7. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Nach ca. 10 Minuten den Ring entfernen, nach weiteren 10 Minuten auch den Boden.
  8. Zum Servieren mit Staubzucker bestreuen.

Happy weekend, ihr Lieben – lasst es euch gut gehen!

Hier hab ich noch ein paar haselnussige Rezepte für euch: