die Suche nach dem perfekten Schokomuffin geht weiter…

bester Schokomuffin
Ich gestehe, ich bin ein absoluter „High-Five“-Verächter. Ich finde es ganz fürchterlich schrecklich, wenn ich, egal ob in der Arbeit oder privat, zum „high-fiven“ aufgefordert werde. Ich kapiere nämlich überhaupt nicht, wofür das gut sein soll und komme mir dabei auch unheimlich doof vor.

bester Schokomuffin
Und während ich mir beim „high-fiven“ total doof vorkomme, finde ich es aber keineswegs doof, vor Freude in die Hände zu klatschen, „YAY“ zu rufen und mir „Yippie-Ya-Yeah Schweinebacke“ zu denken. Das dürfte dann wohl auf die weibliche Logik zurückzuführen zu sein…

bester Schokomuffin
Während ihr jetzt darüber nachdenkt, ob ihr High-Five oder Händeklatschen (oder gar beides) doof findet, lege ich euch das Rezept für  megaleckere Schokomuffins ans Herz. Ich war ja hier bereits auf der Suche nach den perfekten Muffins und mit diesen hier sind wir noch ein ganzes Stück näher am Ziel, meine Lieben. Brownies in Muffinsform sozusagen…da ist ja keine weitere Überzeugungsarbeit mehr nötig, oder?

bester Schokomuffin
Für 12 mega-schokoladige, (fast) perfekte Schokomuffins braucht ihr (Rezept adaptiert von „Land und Leut‘ – Winterausgabe 2012/13, Seite 13“):

ein Muffinsblech, ausgelegt mit Papierförmchen

200g dunkle Schokolade, grob gehackt
150g Butter
120g Zucker
1/4 TL gemahlene Vanille
3 Eier
50g Mehl

1. Backrohr auf 160°C vorheizen.
2. Schokolade mit der Hälfte der Butter über einem Wasserbad schmelzen lassen.
3. Restliche Butter, Zucker und Vanille mit dem Handmixer schaumig rühren.
4. Dann die geschmolzene Schokolade einrühren.
5. Eier einzeln dazugeben und gut verrühren.
6. Zum Schluß das Mehl kurz einrühren.
7. In den Förmchen verteilen und ca. 18-20 Minuten backen.
8. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

bester Schokomuffin

easy peasy selbstgemachte Schoki und eine Hexe im Kreuz

Wenn wir jetzt im Mittelalter wären, würd ich sagen, dass mir am Samstag eine Hexe einen Pfeil in den Rücken geschossen hat (wieder was gelernt, ne). Stattdessen habe ich nur diese vollkommen unmystische, unmysteriöse und keineswegs übernatürliche Erklärung, dass ich mir beim Wäscheaufhängen das Kreuz verrissen habe.

Jetzt sitz ich da – mit einer ziemlich schmerzhaften Hexe im Rücken – und bin backunfähig. Ja, ihr habt richtig gelesen. backunfähig. backUNFÄHIG. Und ich fühle mich wie Ernie ohne Bert, wie Bonnie ohne Clyde, wie Jennifer ohne Jonathan (das vormittägliche Fersehprogramm im Krankenstand mit den allerneuesten Serien – aber trotzdem irgendwie cool). Und vor allem fühle ich mich wie meine 92jährige Oma. Wer hätte gedacht, dass aufrecht gehen so schwierig sein kann.

Ich bin jetzt zwar backunfähig, hab aber natürlich ein paar hübsche Leckereien für euch in petto, mit denen ich die Zeit überbrücke.

Am Freitag hab ich sie ja schon kurz gezeigt, die easy peasy selbstgemachten Schokotafeln, die sich wunderbar selber essen verschenken lassen.

Für 8 kleine, runde Tafeln braucht ihr:

ein Backblech (oder eine andere, glatte Unterlage), ausgelegt mit Backpapier

250g dunkle Schokolade (unbedingt dunkel, sonst wird’s zu süß)
3-5 EL crunchy Erdnussbutter
1 TL Öl

Deko:
Bananenchips
Kokosflocken
Erdbeeren

1. Alle Zutaten im Wasserbad schmelzen lassen.
2. Ca. 1 EL der Schokomasse kreisrund (ind er gewünschten Größe) auf dem Backpapier verstreichen.
Szenario A:
3a. Esslöffelweise weitere Schokolade darauf verstreichen.
Mit Bananenchips belegen und mit Kokosflocken bestreuen.
Szenario B:
3b.Ein paar kleine Erdbeeren auf die Schokounterlage setzen und weitere Schokolade darübergießen, bis sie gut bedeckt sind.
4. Fest werden lassen (bei den momentanen Temperaturen vorzugsweise im Kühlschrank).