KUCHEN | Rezept für einen Marmorgugelhupf

Wer anhand der Gugelhupffotos der letzten Monate meint, ich hätte nur eine Gugelhupfform, hat recht. Ich habe zwar kistenweise Spring-, Kasten- und Tarteformen, für den Gugelhupf aber tatsächlich nur mehr eine. Die mag ich dafür aber besonders gerne. Der Kuchen sieht nämlich nicht nur optisch mega aus, nein, er geht auch leicht raus. Meine Erfolgsbilanz beim Gugelhupf-aus-der Form-stürzen ist ja eher mager, wie ich euch hier anhand der Restlverwertung schon mal erzählt habe. Das Problem an der Sache ist ja eigentlich, dass ich den Gugelhupf heiß und innig liebe. Und doch recht oft backen. Und jedes einzelne Mal aufs Neue zittern muss, ob der denn bitte, bitte heil aus der Form kommt. In letzter Zeit haben die Gugelhupf-stürz-Götter offenbar Mitleid mit mir und ein Gugelhupf nach dem anderen hüpft ohne Probleme aus der Form. Ist es Zufall? Karma? Glück? Man weiß es nicht – aber es macht mich unfassbar happy. Und sonst gäb’s hier heute nämlich keinen Marmorgugelhupf. Puh! Und das wär wirklich schade. Der ist nämlich richtig gut. Ein schön altmodischer Omakuchen, der das Herzchen ein bisschen höher hüpfen lässt und auch ein paar Tage aushält, wenn man ihn nicht gleich zum Sonntagskaffeekränzchen auffuttert.

Für einen Marmorgugelhupf braucht ihr:

eine Gugelhupfform, befettet und mit Brösel ausgestreut

250g Butter
250g Zucker
450g Mehl
50g Kakaopulver, ungesüßt, mit 2 -3 EL Milch glatt gerührt
5 Eier, Größe L
1 Packung Backpulver
1 Packung Vanillezucker
eine Prise Salz
1/8l Milch

  1. Backrohr auf 170°C Heißluft vorheizen.
  2. Eier trennen und die Eiklar mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen. Dabei nach und nach 5 EL vom Zucker einrieseln lass.
  3. Butter, restlichen Zucker, Vanillezucker und Dotter mit dem Handmixer schaumig rühren. Dann Mehl und Backpulver abwechselnd mit der Milch unterrühren.
  4. Ein Drittel vom Schnee unterrühren, den Rest vorsichtig mit einer Teigkarte unterheben.
  5. Teig halbieren, die Kakaopaste in eine Hälfte einrühren.
  6. Beide Teige abwechselnd mit Esslöffeln in die Form füllen, dann eine Gabel oder Stricknadel im Kreis durch den Teig ziehen. Wegen der Marmorierung wär’s.
  7. Ca. 50-60 Minuten backen, Stäbchenprobe nicht vergessen.
  8. Dann 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, anschließend stürzen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Mit Staubzucker bestreuen.

Habt den weltallerschönsten Sonntag, mit feinstem Kuchen, den tollsten Menschen und Schneeflocken, die euch um die Nase wehen

P.S. Ihr mögt noch mehr Gugelhupfrezepte? Dann hier entlang bitte:

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2 Kommentare zu „KUCHEN | Rezept für einen Marmorgugelhupf

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