Über {hot chocolate popsicles}, das Nett sein und random acts of kindness

hot chocolate popsicles

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Ich bin jemand, von dem andere Leute grundsätzlich sagen, dass ich so nett bin. Und ich finde das eigentlich super. Auch wenn für viele dann der große rosa Elefant im Raum steht, der sagt:“ aber nett ist doch die kleine Schwester von eh-schon-wissen.“, finde ich nett sein überhaupt nicht schlimm.  Warum auch? Ist doch nixSchlimmes, öfter auch mal positives Feedback zu geben und nicht immer nur zu meckern? Dinge einfach positiv zu sehen, weil eine negative Einstellung sie auch nicht verbessert? Jemandem die Meinung zu sagen, ohne ihn dabei gleich in den Boden zu stampfen? Einfach ein netter Mensch zu sein? Darüber habe ich in den letzten beiden Wochen in meinem Urlaub nachgedacht und bin dabei zufällig auf einen Artikel über „random acts of kindness“ im neuen Flow-Magazin gestossen.

hot chocolate popsicles

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Random acts of kindness sind sozusagen kleine Guerilla-Aktionen/Gesten, mit denen man andere Leute überrascht, um ihnen eine Freude zu machen. Und während ich so darüber nachgedacht habe, habe ich auch festgestellt, dass ich sollte Aktionen eigentlich ziemlich oft mache, sie aber bisher immer ohne bewusst darüber nachzudenken gemacht habe.

Mein Kollege R. zum Beispiel liebt Lakritz, hat er mir mal erzählt, und weil er ein netter (!) Kollege ist, bringe ich ihm von meinen vielen Reisen Lakritz aus fremden Ländern mit. Oder meine Freundin M., die genau so gerne liest wie ich und Lesezeichen sammelt. Sie kriegt aus vielen bereisten Städten ein neues Lesezeichen, weil ich immer an sie denken muss, wenn ich eines sehe. Oder die Kuchen, die ich immer wieder in Büro mitnehme, weil dort alle gerne Kuchen futtern und sich immer wahnsinnig über Nachschub freuen. Meine Kollegin T. mag Postkarten genauso wie ich, also schicke ich ihr von unterwegs immer wieder mal eine. Oder meine Mam, die Toffees und Espressotassen liebt. Warum ihr also nicht ab und zu welche mitbringen? Alles ganz simpel eigentlich und trotzdem freut sich jeder einzelne (inklusive mir) darüber.

hot chocolate popsicles

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Warum tu ich das, habe ich mich gefragt? Weil ich nett bin? Die Antwort ist ganz klar, nein, nicht nur aus Nettigkeit. Ich mag es einfach, wenn andere sich freuen. Ich finde es sogar ganz toll, das Leben anderer Menschen ein kleines bisschen netter zu machen, mit kleinen Gesten, ohne Hintergedanken und einfach, weil es auch mein Leben ein kleines bisschen netter macht.

hot chocolate popsicles
hot chocolate popsicles

Ich breche also eine Lanze für’s Nett sein und random acts of kindness. Weil es sich gut anfühlt und weil es total egal ist, dass Nett sein eigentlich die kleine Schwester von eh-schon-wissen ist. Und weil ich gerade so in Stimmung bin, starte ich heute einen random act of kindness auf dem Blog.

Hinterlasst bis zum 27. Juni 2015 einen Kommentar mit einem eurer random acts of kindness (gerne auch auf Facebook oder Instagram unter dem Popsicles-Beitrag) und ich lose dann jemanden aus, der ein Überraschungspaket von mir bekommt. Viel Glück 🙂 Teilnahmebedingungen wie immer hier.

Ach ja, und ein total nettes Rezept habe ich für euch heute auch: hot chocolate popsicles…da kann der Sonntag ja nur nett werden!

hot chocolate popsicles

hot chocolate popsicles
Für 6 ganz schön nette hot chocolate popsicles braucht ihr:

6 Eisförmchen und Holzstäbchen

200 ml Milch
1 EL Zucker
2 gehäufte TL Backkakao
80g Kochschokolade
Schokostreusel, Mini-Marshmallows

Zuckerstreusel und Schokoglasur für’s Finish

hot chocolate popsicles

1. Kakao und Zucker in die Milch einrühren.
2. Schokolade grob hacken und ebenfalls dazugeben. Milch unter Rühren erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist.
3. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
4. Mini-Marshmallows oder Schokostreusel in die Förmchen geben (oder einfach auch gar nix), dann die Förmchen ca. 1/3 mit Kakao befühlen und einfrieren.
5. Ca. 1 Stunde im Tiefkühler lassen, dann herausholen, die Holzstäbchen hineinstecken und mit dem restlichen Kakao auffüllen.
6. Mindestens 3 Stunden einfrieren.
7. Wer mag, bereitet noch Schokoglasur und Zuckerstreusel vor und taucht die gefrorenen Popsicles ein. Die Glasur wird superschnell hart, also schnell sein, wenn ihr auch Streusel auf eurem Eis möchtet.

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9 thoughts on “Über {hot chocolate popsicles}, das Nett sein und random acts of kindness

  1. Und er freut sich immer so wenn’s wieder lakritz gibt. Aber nicht nur deshalb sondern auch weil sich die misses cupcake so mega freut weil sie jemanden wieder einen random act of kindness gemacht hat. Danke dir dafür 🙂

  2. Mein Freund hat mir letztens eine Yoga-Matte geschenkt. Einfach so. In einer Beziehung sind solche Random Acts of Kindness genauso super wichtig wie unter Freunden, finde ich. Und genau deswegen habe ich mich auch wie blöde über diese simple Yoga-Matte gefreut.
    Toller Beitrag übrigens! Ich bin auch ein großer Fan von so kleinen Nettigkeiten. Ich habe auch immer das Gefühl, dass andere Menschen sich viel mehr freuen können, als ich es kann und genau deswegen mach ich das so furchtbar gern – eine Postkarte hier, ein Kuchen da. Für mehr Random Acts of Kindness! 😉

  3. Es ist schon ein paar Monate her, da bin ich auch über die „Random Acts of Kindness“-Idee gestolpert. Was ich auch toll finde: Leute damit überraschen, die überhaupt gar nicht damit rechnen. So habe ich z.B. endlich den Brief an meine Diakonin geschrieben und mich für ihre tolle Arbeit bedankt. Das wollte ich schon so lange, hab’s aber dann doch nie gemacht. Und sie hat sich soo sehr gefreut! Und darüber hab‘ ich mich dann wieder sehr gefreut. „Give and you will receive“ – ich glaube das stimmt wirklich. 🙂
    Liebste Grüße!
    Anni

  4. Hallo,
    ich kannte bis jetzt den Ausdruck „random acts of kindness“ so gar nicht.
    Habe aber spontan beschlossen, morgen einer Freundin die in Reha ist eine kleines Päckchen zu schicken. Einfach ein paar Lieblingssüßigkeiten und eine Karte.
    LG Natalie

  5. Hallo,
    ich glaube auch, dass es kein „Fehler“ ist, wenn man nett ist. Einfach so einer Freundin Schokolade vorbeibringen, wenn sie Stress hat oder dem Nachbarn Früchte aus dem Garten abgeben… ich finde das super! Aber es muss nicht immer etwas Materielles sein – gestern habe ich ein kleines Pläuschchen am Gartenzaun mit einer betagten Dame aus der Nachbarschaft gehabt. Sie ist schon ein bisschen vergesslich und erzählt meistens die gleichen Geschichten, aber sie lächelt dann immer so herzlich und freut sich total – und mir macht es Freude ihr diese Freude zu machen.
    Einfach mal ein bisschen Zeit „opfern“ bringt viel für Menschen die allein sind.
    Viele liebe Grüße
    Andrea aus Klagenfurt

  6. Nein,nett sein ist kein Fehler. Mir geht es genauso. Da sind immer wieder Kleinigkeiten. Die babynichten, die zwischendurch mal was kleines genäht bekommen. Kinder-freundinnen, die hier gerne basteln. Mütter und schwiegermütter, die sich über Kosmetikproben freuen, freunde und verwandte, die mal schnell ein paar fotoabzüge der letzten feier bekommen. Macht doch Spaß, oder ?

  7. Meine Mutter liebt Tulpen im Frühling, und oft wenn ich erst meinen Vater besuche und danach Sie (gleicher Ort) fahr ich davor noch schnell in Ihre Wohnung und stell Ihr Tulpen auf den Tisch damit Sie sich freut wenn Sie von der Arbeit kommt.. Und meinem Freund bringe ich vom Einkaufen immer ein Ü-Ei mit weil er sie genauso liebt wie ich 🙂

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