Der fast beste Apfelstrudel ever und ein Giveaway!

Apfelstrudel

Manche Mehlspeisen hat man in den Genen. Die mag man einfach. Das ist einfach so. So wie bei mir der Apfelstrudel. Vielleicht, weil ich aus Österreich komme. Vielleicht, weil meine Mama den schon immer so gerne mochte. Oder weil meine Oma den weltallerbesten Apfelstrudel gemacht hat. Der hieß dann allerdings- und eigentlich heißt jeder Apfelstrudel (außer der ausgezogene) bei uns – Apfelschlangerl. Wie ich festgestellt habe, ist Apfelschlangerl ein Wort, das nicht jede der deutschen Sprache mächtige Person versteht. Dabei sollte es im Duden stehen.

Apfelstrudel

Apfelstrudel

Ganz weit vorne. Unter A wie Apfelschlangerl. Es klingt nämlich nicht nur schön, sonder beschreibt die Apfelstrudelperfektion. So, wie ihn meine Oma gemacht hat. Mit Äpfeln aus dem eigenen Garten, die meine Schwester und ich unter viel Gelächter mit einem Apfelpflücker von den Bäumen holen durften. Die dann – weil ich Garten ziemlich viele Apfelbäume standen, die alle ziemlich viele, ziemlich gute Äpfel trugen, im Keller zwischengelagert wurden, damit dann auch im Winter zu den weltallerbesten Apfelschlangerln verarbeitet wurden.

Apfelstrudel

Der Teig war goldbraun, ein bisschen mürbe und bröselig, ein bisschen weich und an manchen Stellen auch schön knusprig. Er wurde auf den hübschesten Goldrandtellern serviert und die Endln (Randstücke) hat meine Oma immer für meine Mama reserviert, weil sie die am liebsten mag.
Und obwohl ich das Rezept meiner Oma habe und Äpfel aus dem Garten verwende, schmecken sie nie so wie bei mir. Und deshalb sind meine Mama und ich auch immer auf der Suche nach dem perfekten Apfelschlangerl. Vielleicht, weil wir die Apfelschlangerl in den Genen haben. Vielleicht sind sind wir aber auch einfach nur Apfelschlangerl-braingewashed.

Apfelstrudel

Auf jeden Fall haben wir jetzt ein Rezept, das ziemlich nahe dran ist an der Apfelschlangerl-Perfektion. Das findet ihr ganz unten. Einfach schön weiter scrollen! Und weil ich finde, dass es heute hier so schön dazu passt, gibt’s für euch ein Giveaway. Ich wurde vor einigen Monaten von Dr. Oetker gefragt, ob ich mich am neuen Buchprojekt „Klassiker Original & mal ganz anders“ beteiligen möchte und zusammen mit 5 anderen Bloggern haben wir Klassiker wie Nusstorte, Topfentorte oder Bienenstich reloaded.

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Und ihr könnt jetzt 5 dieser Bücher gewinnen. Verratet mir doch in den Kommentaren euren liebste klassische Mehlspeise. Teilnehmen könnt ihr bis 23.11.2014 um 23:59 Uhr!

Wer mag, kann den Link zur Verlosung teilen und hat dann eine doppelte Gewinnchance. Wer außerdem die Verlosung auf seinem Blog verlinkt und/oder auf seinem Instagram-Account, hat jeweils noch eine zusätzliche Gewinnchance. Ihr dürft dafür gerne obige Fotos mitnehmen.  Die Regeln findet ihr – wie immer – hier. Ich wünsche euch viel Glück und nix wie ran an die Kuchengabeln.

Apfelstrudel
Für ein großes Apfelschlangerl braucht ihr:
ein Backblech, ausgelegt mit Backpapier
Für den Teig:
300g Mehl
1 TL Backpulver
100g Staubzucker
1 Ei
eine Prise Salz
120g weiche Butter
2 EL Milch
Für die Füllung:
750g Cox orange oder Boskop Äpfel
Saft einer Zitrone
2 EL gemahlene Mandeln
50g Semmelbrösel
2 EL Butter
5 EL Zucker
Zimt nach Geschmack
Eiermilch zum Bestreichen (1 Ei mit 2 EL Milch vermischt)
1. Für den Teig Butter mit Salz und Zucker mit einem Handmixer cremig rühren.
2. Milch und Ei einrühren, dann Mehl und Backpulver darüber sieben und unterrühren.
3. Mit einem Kochlöffel ordentlich durchkneten, dann den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
4. Backrohr auf 180°C vorheizen.
5. Äpfel schälen, vierteln und entkernen, dann in dünne Scheiben schneiden und in einer großen Schüssel mit dem Zitronensaft vermischen. Zucker und Zimt untermischen und die Mandeln dazugeben.
6. Semmelbrösel in der Butter anrösten und ebenfalls dazugeben.
6. Backpapier mit Mehl bestäuben, dann den Teig darauf zu einem ca. 40x25cm großen Rechteck ausrollen.
7. Apfelmasse in der Mitte der Länge nach verteilen, dann die Teigränder oben darüber klappen und andrücken, an den Seiten gut verschließen.
8. Mit Eiermilch bestreichen und ca. 45 Minuten backen.
9. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.
Apfelstrudel
Rezept adaptiert von hier.