Brownie Gugl

Brownie Gugl

Bis Weihnachten sind es noch fast zwei Monate oder 53 Tage. Während sich zwei Monate nach „eh noch lange hin“ anhört, hab ich bei 53 Tagen eher das Gefühl, Weihnachten  ist gleich um die Ecke. Vor allem, wenn man an 20 der 53 Tage nicht da ist, ist es ja jetzt fast schon Weihnachten. Dann bleiben nämlich noch ganze 33 Tage für Keksebacken, Adventkalender basteln, Weihnachtsdeko aufhängen, Christbaum holen, Geschenke einpacken und Weihnachtsfilme anschauen.

Brownie Gugl
Deshalb werden schon die ersten Adventkalenderbasteleien erledigt, das erste (naja, nicht ganz) – und  eines meiner liebsten – Weihnachtslieder gehört und Rezepte bereitgelegt. Und weil ich scheinbar Genmaterial von Santa Claus oder dem Christkind habe (und davon nicht zu wenig), Mr. Grumpy aber mit dem Grinch eng verwandt sein dürfte, passieren die – zugegebenermassen frühen Vorbereitungen (aber es sind echt nur noch 53 Tage!) – eher heimlich. Sonst müsste ich nämlich in den Keller umziehen. Dort wäre zwar mein Backlager, aber es ist doch ziemlich finster und kalt und es gibt keinen Strom für Weihnachtsmusik. Wenn aber auch in der freien Wildbahn Weihnachten schön langsam beginnt, platzt meine Weihnachtsvorbereitungsbox wie die Geschenke von Jokey Schlumpf und es ist, als wäre über Nacht und ohne viel Zutun Weihnachten geworden.

Brownie Gugl

Und weil ich gelesen habe, dass Leute, die Schokolade esssen, schlauer sind, gibt’s als Weihnachtsvorbereitungskuchen diese putzigen, schokoladigen Brownie Gugl. Damit ich auch ja nix vergesse. Und wenn doch, ist es auch nur halb so schlimm, denn die Gugl sind auch toll, wenn sie einen nicht schlauer machen.

  Und zur Hilfe und weil ich auch noch wahnsinnig auf Listen abfahre,
hab ich mir die supersüße  Christmas Spoil & Hint List ausgedruckt,
damit auch ja alles notiert werden kann. Nicht auszudenken, ich würde
etwas übersehen 😉

  Foto: the pretty blog

Für 18 Brownie Gugl braucht ihr:

70g dunkle Schokolade
60g Butter
70g Zucker
1/2 TL Vanille
45g Mehl
1 Ei

1. Backrohr auf 170°C vorheizen.
2. Butter und Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen.
3. Geschmolzene Schokolade in eine Schüssel geben und den Zucker und die Vanille mit einem Holzkochlöffel einrühren.
4. Das Mehl dazugeben und gut durchrühren.
5. Das Ei unterrühren und so lange mit dem Holzkochlöffel umrühren, bis die Masse gleichmässig cremig und nicht mehr „schleimig“ ist.
6. Masse in einen Spritzbeutel füllen und in die Gugl-Förmchen verteilen.
7. Ca. 12 Minuten backen, dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Die Gugl müssen komplett ausgekühlt sein, bevor ihr sie vorsichtig (!) aus der Form löst. Das sind nämlich kleine Zimperliesen und zerbröseln sehr leicht.

Brownie Gugl

10 thoughts on “Brownie Gugl

  1. Ich verfalle auch so langsam in Weihnachtspanik. Man wird aber auch von der Umwelt total drauf getrimmt. Bei uns isses uebrigens umgekehrt – meiner bessern Haelfte kann Weihnachten nicht frueh genug anfangen. Und ihm ist nix zu kitschig. Wi-der-lich 😉

    liebe Gruesse von Persis
    (die immer noch keine Form fuer Mini-Gugel hat, aber jedes lecker klingende Rezept mitnimmt und sich deshalb bedankt)

    P.S. Ich hatte einen Moment lang Schiss, dass der link mich zu „Last Christmas“ fuehrt …

  2. Also diese Guglformen sind wirklich toll. Danke noch mal für die Idee. Zum Selberfuttern oder verschenken – immer wieder gern genommen ;-).
    Hab jetzt schon einige Varianten durch, nach Maccarons also das Guglfieber, heute aktuell abgelöst durch eine „Religieuses“-Session. Auch sensationell köstlich, aber leider um Klassen aufwendiger…
    Genieß den Sonntag
    liebe Grüße barbara

  3. Sind die Brownie-Gugl denn auch so cremig-saftig, wie „große“ Brownies? Ich finde die Idee nämlich ganz, ganz toll und liebe meine Miniguglform heiß und innig. Nur hab ich bisher noch nicht viele wirklich gute Rezepte ausprobiert.
    Herzliche Grüße,
    Dani

  4. Hallöchen,

    ich hab heute die Brownie Gugl probiert und irgendwie war der Teig ganz komisch. Als ich das Ei eingerührt hab wurde aus dem tollen Teig ein dicker homogener Klops. Und dann hatte er plötzlich eine Fettschicht drumrum. Hab ihn dann trotzdem in den Spritzbeutel gefüllt und in die Förmchen gegeben. Am Ende hatte ich aber nur flüssiges Fett im Spritzbeutel. Die guten sind grad in Ofen. Hoffe dass sie dennoch lecker sind.

  5. Liebe Marlene,

    normalerweise halte ich mich mit Kommentaren eher zurück, aber meine Erfahrungen mit diesen Brownie-Gugln muss ich doch mal teilen – ich hoffe es trägt zur allgemeinen Erheiterung bei.

    Man muss vielleicht vorweg sagen, dass wir heute einen etwas stressigen Tag hatten, meine Oma wurde ins Krankenhaus eingeliefert (keine Sorge, es geht ihr schon wieder viel besser) und ich bin mit Wohnungssuche in München beschäftigt, die mich langsam in den Wahnsinn treibt.

    Zur Entspannung und um meinen potentiellen Mitbewohnern eine kleine Aufmerksamkeit mitzubringen, beschloss ich vor dem Abendessen diese Gugl zu backen. Die Wahl um die Schokolade zu schmelzen auf eine Rührschüssel aus hitzebeständigem Plastik und einen stinknormalen Topf. Schon nach wenigen Sekunden konnte ich die Schüssel nicht mehr aus dem Topf nehmen – der Unterdruck hatte sie so fest auf den Topf gesaugt, dass sie sich keinen mm mehr bewegen lies. Sie saß bombenfest. Nicht mehr ganz Herr meiner Schulphysik dachte ich: „kein Thema, wenn sich das alles wieder abkühlt, wird sie schon wieder rausgehen“. Also hab ich in Seelenruhe Zucker und Mehl untergerührt (die Vanille habe ich natürlich vergessen). In der Zwischenzeit kam mein Papa mit meinem Opa aus dem Krankenhaus und ich lies den Teig erstmal stehen in der Hoffnung nach dem Abendessen sei alles abgekühlt und ich könnte die Schüssel aus dem Topf nehmen – …aaaber keine Chance. Der Teig war dann auch so kalt, dass ich das Ei kaum mehr unterrühren konnte. Egal, ich wollte auch nicht alles wegschmeißen. Nachdem ich den Teig aus dem Schüssel-Topf heraus in die Form bugsiert hatte, begann mein Vater mit der Mission Schüsselrettung. Tja, ich erspare euch die Einzelheiten, aber das End vom Lied waren ein Riesenknall, eine zerbrochene Schüssel, ein eingedellter Topf und ein klatschnasser Papa. Während sich der Teig der Gugels gerade im Ofen trennt (oben schwimmt ein Buttersee) ist uns natürlich auch klar geworden, dass wir den ganzen Quatsch vermutlich einfach nur wieder erhitzen hätten müssen, damit sich der Topf aus Stahl ausdehnt und die Schüssel freigibt. Nachher ist man immer schlauer.

    Naja, die Gugels sind aus dem Ofen, die Butter hat sich in die Gugels zurückverzogen und ich habe Hoffnung, dass sie eigentlich doch genießbar sind. Und obwohl so alles schief gegangen ist, hat uns dieses Rezept den besten Lacher des Tages beschert.

    Danke dafür 🙂

    1. Liebe Tina,

      ich danke dir für deinen Beitrag – er ist großartig! Ich habe so gelacht und du hast meinem ganz schön mühsamen Tag zu einem tollen Ende verholfen #mademyday
      Gute Besserung deiner Oma und ich hoffe, die Gugls sind halbwegs genießbar!
      Liebe Grüße, Marlene

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